Gut zu wissen

Nein, die Quellen der Trinkwasserversorgung Haiming liegen auf der anderen Inntalseite.

Das Thema Grundwasser wurde langjährig und sehr intensiv mit vielen Grundwasserpegeln untersucht. Durch behördliche Prüfgutachterinnen und Prüfgutachter wurde sowohl in 1. als auch in 2. Instanz eindeutig festgestellt, dass die Grundwasserentnahme unbedeutend und von geringer Umweltauswirkung ist. Bestehende Nutzungen des Grundwassers werden somit nicht beeinträchtigt.

Für den Kraftwerksbetrieb wurde ein Brauchwasserbrunnen mit einem Konsens von 10 l/s bewilligt, welcher das Wasser dem Talgrundwasserkörper entnimmt. Der Konsens stellt eine rechtlich maximal mögliche aber im Normalfall selten benötigte Wassermenge dar, sodass die tatsächliche Gesamtmenge weit geringer ist.

Ja, der verbleibende Innabfluss bietet mit der vorgesehenen Raftingwasserabgabe weiterhin gute Verhältnisse für das Rafting.

Das Kraftwerk liefert zuverlässig saubere elektrische Energie für 60.000 Haushalte.

Unterstützung der Tiroler Umweltschutzziele durch die Einsparung von 188.000 t CO2 jährlich.

Die gewässerökologischen Lebensbedingungen am Inn werden verbessert, sowie neue Naherholungsmöglichkeiten geschaffen

Die wirtschaftliche Wertschöpfung bleibt in der Region Tirol.

Der natürliche winterliche Niederwasserabfluss von Imst bis nach Haiming wird wiederhergestellt.

Die Häufigkeit und Intensität der Abflussschwankungen wird verringert.

Die An- und Abstiegsgeschwindigkeit des Wasserspiegels wird verringert.

Mit dem Becken gelingt es, schnelle Abflussänderungen, die durch den Kraftwerksbetrieb entstehen können, auszugleichen. Damit wird die Schwallbelastung für den Inn reduziert und so die gewässerökologischen Lebensbedingungen deutlich verbessert.